Fehlstart unter Flutlicht - Zweite verliert das Auftaktspiel gegen Büderich II

Zweite Mannschaft unterliegt dem Büdericher SV mit 0:2 – Trainer Patrick sieht dennoch viel Potenzial

Der Start in die neue Saison der Kreisliga C ist für unsere zweite Mannschaft nicht nach Wunsch verlaufen. Im ersten Ligaspiel unter Flutlicht musste sich das Team von Trainer Patrick dem Büdericher SV II auf heimischem Platz mit 0:2 geschlagen geben.

 

Dabei fiel das Ergebnis aus Sicht der Birtener durchaus vermeidbar aus. „Klassischer Fehlstart“, fasst Patrick die Partie zusammen. Denn eigentlich habe seine Mannschaft das Spiel über weite Strecken im Griff gehabt. Die beiden Gegentreffer fielen jeweils nach Kontersituationen. Gleichzeitig sieht der Trainer die Verantwortung aber auch bei seiner eigenen Mannschaft: „Wir haben nicht das umsetzen können, was wir eigentlich vor hatten. Von daher sind wir es überwiegend selbst schuld.“

 

Positiv hob Patrick insbesondere die Innenverteidigung hervor, die trotz der beiden Gegentore eine solide Partie abgeliefert habe. Insgesamt habe die Mannschaft dem Gegner allerdings teilweise zu viel Platz gelassen und sei nicht konsequent genug bei den Gegenspielern gewesen. Auf der anderen Seite erspielte sich Birten genügend Möglichkeiten, um selbst zum Torerfolg zu kommen. „Trotz allem müssen wir einfach aufgrund der ganzen Chancen die Tore erzielen“, so der Trainer.

 

Gerade die Chancenverwertung wurde an diesem Abend zum großen Problem. „Wahrscheinlich hätten wir noch drei Stunden spielen können und hätten keinen Treffer erzielt. Solche Tage gibt es“, erklärt Patrick. Auch Kapitän Raphi brachte es nach dem Spiel treffend auf den Punkt: In den Situationen, in denen abgespielt werden müsse, werde abgeschlossen – und dort, wo eigentlich der Abschluss gefragt sei, werde der Ball noch einmal quergelegt.

 

Trotz des enttäuschenden Ergebnisses gab es aber auch positive Dinge. Allen voran die Unterstützung von außen: Die Mannschaft konnte sich über die kompletten 90 Minuten auf die Unterstützung der Zuschauer verlassen. Dafür bedankte sich Patrick ausdrücklich. Auch der Einsatz und Kampfgeist in der zweiten Halbzeit stimmten den Trainer positiv. „Allerdings war es fußballerisch ein Tag zum Vergessen.“

 

Von Panik ist beim Trainer dennoch keine Spur. Große Veränderungen seien nicht notwendig, vielmehr gehe es darum, die vorhandenen Qualitäten schnellstmöglich wieder auf den Platz zu bringen. „Ich weiß, was die Mannschaft kann“, betont Patrick.

 

Viel Zeit zum Hadern bleibt ohnehin nicht. Nach einer konzentrierten Trainingseinheit am Donnerstag richtet sich der Blick bereits auf die nächste Aufgabe. Am Sonntag geht es für die zweite Mannschaft nach Millingen. Dort soll dann gezeigt werden, was tatsächlich in der Mannschaft steckt. Für Patrick ist die Marschroute klar: „Wichtig ist es, dass wir das Spiel schnellstmöglich abhaken, Donnerstag gut zu trainieren und dann sind wir für Sonntag vorbereitet!“

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